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Treffen des Laufentenforums am 13. bis 15.09.2002

> sehr offizielles Logo <
Und hier noch ein Link zum Thema: > mainpost.de <

Bjoern:

Mir ist die ehrenvolle Aufgabe auferlegt worden, für alle Foris einen Bericht über das Laufitreffen anzufertigen.

Was sich am Freitagabend zugetragen hat, kann ich nicht sagen; als ich um 24:00 eintraf, war von Laufifreunden weit & breit nichts zu sehen,was auf mangelnde Trinkfestigkeit schließen lässt.

Anneliese:

Am Freitag hat sich schwer was zugetragen. Um 15 Uhr kamen die ersten Gäste und es wurde bis 20 Uhr getrunken und getrunken (hi, Björn!). Der Kaffee ( :-))) ) lief uns zu dieser Zeit förmlich aus den Ohren raus. Da es dann doch recht kalt und vor allem feucht wurde, beschlossen wir kurzfristig, das Lagerfeuer heute sein zu lassen und am nächsten Abend umso intensiver bei Bernd zu genießen. Wir (ich glaube, es waren dann 12 Leute) nisteten uns also beim Griechen ein. Bis 3/4 12 hielten wir durch. Was wir wegen 15 Minuten (!) versäumten, wurde mir schmerzlich klar, als mir am nächsten Morgen auf dem Weg zur Dusche ein verschlafener Jemand aus seinem fahrbaren 'Hotel' entgegenkroch. DAS WAR BJÖRN ! Tja, das war wohl eine verpasste Gelegenheit, SEINE Trinkfestigkeit zuerproben.

Bjoern:

Am nächsten Morgen waren jedenfalls die meisten pünktlich um 9:00 bei Bernd und hatten etwa eine Stunde lang Gelegenheit, sein Wasservogelparadies gebührend zu bewundern.

Bernd:

Am Samstag Vormittag waren ca. 45 Besucher da, davon einige Lauf(i)kundschaft. Dabei war auch Gerlinde Hartel (Laufihalterin und Redakteurin der Regionalredaktion "Franken und Bayern" der MAINPOST) die am Tag zuvor das Treffen mit einem hervorragenden Artikel in ihrer Zeitung kommentiert und bekannt gemacht hat, Herr Friedrich vom Bayerischen Rundfunk, der einige Interviews durchführte und ein Berichterstatter von dpa.

Anneliese:

Mmmhh - der Mann hat mich glatt übersehen ...

Bjoern:

Um 10:00 begann dann der Vortrag von 2 Verbandsfunktionären ...

Bernd:

Es waren Manfred Steube, Bundesehrenpreisrichter im Bund derRassegeflügelzüchter Deutschlands, und Ralph Keller, 1. Vorsitzenderdes Kleintierzuchtsvereins Ostheim vor der Rhön

Bjoern:

... über die Laufente im allgemeinen, es waren interessante historische Fakten zu erfahren wie z.B. daß es die Laufente in Deutschland schon seit über 100 Jahren gibt und sich der Rassenstandard seit dieser Zeit nicht wesentlich geändert hat.

Leider zerfaserte sich der interessante Vortrag gegen Ende in Einzelgespräche, weil viele Fragen zu speziellen Interessen gestellt wurden. Mich hat in diesem Moment auch ein wenig gestört, dass die Meinungen und Interessen von Hobbyhaltern wenig vertreten wurden, die beiden Referenten waren halt Züchter und somit etwas einseitig orientiert.

Nach einem wegen des umfangreichen Programms zügig absolviereten Mittagessens gings anschliessend nach Gleimershausen in Thüringen zu Frank Kümpel mit Frau Anke (die mit den besonders schönen Augen), einem mit Bernd befreundeten Züchter, der wohl für den Bereich "schwarze Laufenten" mehrmaliger deutscher Meister ist. Es handelte sich um einen grossen Landhandelsbetrieb mit Geflügelzucht und Schlachterei. Auch hier gabs wieder sehr interessante Ausführungen vom Züchter zuhören. Wer wollte, hatte anschliessend Gelegenheit günstig Geflügelfutter einzukaufen, aber auch Kartoffeln und ähnliches war im Angebot.

Bernd:

Sogar die Renate Künast hätte Freude an diesem Betrieb, man muss gesehen haben was sonst in Deutschland abläuft - auch bei Hobbyhaltern!!

Bjoern:

Als Hobbyhalter hatte ich ein wenig Probleme mit der Haltung der Tiere dort, obwohl man es sicher nicht als Massenhaltung bezeichnen kann; die Tiere waren alle in ausgezeichnetem Zustand, die schwarzen Laufis eine Augenweide. Aber aus einem Gitter unter dem Dachboden sahen mich halt ein paar Truthahnküken traurig an, die wären sicher auch gerne an der frischen Luft gewesen ...

Anneliese:

Ziemlich schlimm fand ich es in dem Zuchtbetrieb, dass Hunderte (?)von Laufenten und Gänsen auf weiträumigen, kurzgemähten Wiesen standen, ohne auch nur den kleinsten Strauch oder gar Baum als Schattenspender. Lass es da mal 30° sein ... die armen Viecher!

Und als wir dann noch die Schlachterei zu sehen bekamen, musste ich bei der Kopfabschneidemaschine (!!!) schlicht und einfach passen, mir wurde flau im Magen.

Bjoern:

Ich hab mir das garnicht erst angetan. Ein Besuch in einer Truthahnschlachterei hier in meiner Nähe hat meinen Bedarf für die nächsten 100 Jahre gedeckt.

Anneliese:

Ich möchte aber auf keinen Fall einen Zweifel aufkommen lassen, dass dieser Zuchtbetrieb nicht in einem erstklassigen (!) Zustand gewesen wäre. Das Grundstück war blitzsauber und die Tiere machten einen hervorragenden Eindruck. Vielleicht sind einfach wir Hobby-Laufentenhalter ein bißchen zu zart besaitet, sich solch derbe Sachen anzusehen :-(((

Bernd:

Stimmt, man muss damit leben und es für seinen eigenen Verantwortungsbereich besser machen, das Beispiel regt an, erzieht

Bjoern:

Anschliessend gings mit dem Auto weiter zu einem Aussichtspunkt in der Rhön, genannt die Hohe Geba, ich hatte das Glück bei Bernd mitfahrenzu dürfen und so bekam ich einiges über Land & Leute vor & nach der Wiedervereinigung zu hören.

Viel zu kurz der Spaziergang über die Rhön, auf der Rückfahrt wurde kurzentschlossen noch bei einer Schilfkläranlage haltgemacht, was sich als weiteres Tageshighlight herausstellen sollte. Bernd schaffte nämlich, uns den "Vater" dieser Kläranlage zwecks Führung zu aktivieren. So bekamen wir aus erster Hand Infos über Entstehung, Beschaffenheit und Funktionsweise dieser Anlage, die sich durchaus im Kleinen auch für die Reinigung eines Ententeiches eignen würde.

Anneliese:

Diese Wurzelraum-Schilfkläranlage fand ich faszinierend! Wenn ich auch heute noch darüber grübeln muss, weshalb man das geklärte Wasser (angeblich Trinkqualität) in den Bach weiterleitete und nicht in die Haushalte zurückführte - ihr wisst schon, für Waschmaschine, Toilette usw.

Bernd:

Das Wasser darf nicht zurückgeführt werden, ist Gesetz hierzulande

Bjoern:

Ziemlich geschafft von so viel geballten Infos und Eindrücken ging es nun wieder zu Bernd zurück, wo der Tag dann mit Lagerfeuer, entsprechendem Grillgut, Bier und wohlmöglich Gesang verabschiedet wurde. Weil ich wegen meines langen Heimwegs zeitig aufbrechen musste, konnte ich nur noch beobachten, wie eine Gitarre klargemacht wurde. In der Befürchtung, es werde wahrscheinlich gleich das Laufentenlied intoniert, habe ich schnellstmöglich das Weite gesucht ;-) Über den Fortgang der Festivitäten mögen andere berichten ...

Anneliese:

Tja, die Stars des Abends waren dann natürlich Angela und Horst, die uns mit Gitarre und Gesang wahre Ohrenschmause servierten. Aber ich denke mal, unsere Singversuche waren auch nicht so ganz Ohne :-)(()(()()) Um 24 Uhr brachen wir dann auf, gerade rechtzeitig, um vor dem folgenden Regen in Sicherheit zu kommen.

Bjoern:

Ja, ungefähr um die gleiche Uhrzeit hat mich der Regen etwa 400km weiter auch eingeholt.

Ich kann mich nur nochmals bei Mechtild, Anneliese und Bernd für die geleistete Arbeit und die herzliche Gastfreundschaft bedanken. Leider konnt ich nur einen trockenen Bericht abliefern, um all die schönen Eindrücke von Bernds Anwesen, der Rhön an sich und der Tiere dort im Besonderen zu beschreiben hätte dies hier ein Roman werden müssen. Aber selber schuld, nächstes Mal könnt Ihr ja persönlich kommen!

Bernd:

Auch Bernd und Mechtild bedanken sich. Es hat uns Spaß gemacht, wir haben gern mitgemacht, ganz besonders Till! Es gab keine Schäden, keine Zigarettenkippen auf dem Grundstück und die Kasse war abschließend für Bernd und Anneliese kostendeckend.

Anneliese:

Wie ich bereits im Forum postete: Ich bin stolz auf jeden einzelnen Teilnehmer, der sich auf meinen Aufruf zum ForumsTreff hin meldete und auch gekommen ist. Laufentenhalter sindwirklich eine besondere Sorte Mensch: starke, intelligente Typen, offen und tolerant, humorvoll und sehr tierlieb!

Ich freue mich, jeden von euch beim nächsten Treffen wieder zu sehen!

Seid gegrüßt - Anneliese

  admin: b1 at clauss.name